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FIBO 2019 mit gestiegener Besucherzahl

FIBO 2019 mit gestiegener Besucherzahl

145.000 Besucher aus 133 Nationen

Mit Fachbesuchern aus 133 Nationen unterstrich die FIBO eindrucksvoll ihre Rolle als weltweit größter und wichtigster Treffpunkt der Branche, auf dem Trends vorgestellt und Investments in einer Größenordnung von mehr als zwei Milliarden Euro getätigt werden.

Es ist das Geschäft, das die weltweite Fitnessbranche zur FIBO nach Köln kommen lässt. „It’s the business, stupid“ – so bringt es ein Studiobetreiber aus Miami auf den Punkt.

Kaufkraft von mehr als zwei Milliarden Euro

Eine Summe, die schnell zusammenkommt, wenn, wie in diesem Jahr, 145.000 Besucher nach Köln kommen – 2.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Unter ihnen mehr als 84.000 Fachbesucher, die aus allen Teilen der Welt anreisten, Neuheiten sichteten, den Markt sondierten und „big business“ für die Ausstattung ihrer Studios, Anlagen und Praxen tätigten. Gut jeder dritte Fachbesucher kam mit konkreten Investitionsabsichten und schloss auf der FIBO entsprechende Kaufverträge ab. Durchschnittlich 77.000 Euro beträgt das Einkaufsvolumen; bei den Privatbesuchern sind es im Mittel 125 Euro.

Wichtigster Handelsplatz für die Branche

„Damit ist die FIBO der weltweit wichtigste Handelsplatz für die Branche“, sagt FIBO-Chefin Silke Frank vom Veranstalter Reed Exhibitions. „Die Zielsetzung, den Business- Charakter der FIBO durch den Ausbau der Internationalität weiter zu steigern, ist voll aufgegangen. Das Lineup der in Köln vertretenen Nationen ist beeindruckend. Der Stellenwert der FIBO nimmt von Jahr zu Jahr zu.“ Die Liste der Nationen reicht einmal um die ganze Welt: von Australien über China, Thailand und Indien bis nach Brasilien und USA, durchzieht Europa von Schweden bis nach Sizilien und von dort über Kenia bis nach Südafrika.

Restlos ausgebucht: 1.105 Aussteller

Diese hohe Internationalität – gleichbedeutend mit hoher Entscheidungskompetenz – spürten auch die 1.105 Aussteller, die aus 49 Nationen an den Rhein gekommen waren und die verfügbare Ausstellungsfläche von 160.000 m² restlos belegten. Mehr als die Hälfte der Unternehmen – genau 57 Prozent – kamen aus dem Ausland. In der Nationenwertung weit vorn liegen die Länder, die weltweit zu den Pacemakern im Fitnessmarkt zählen: Deutschland (478 Aussteller), China (103), die USA (52), die Niederlande (44), Polen (43), Großbritannien (37), Italien (36) und Spanien (27).

Gutes Investitionsklima

„Im Zuge unserer globalen Strategie mit Veranstaltungen der FIBO in China, den USA, Südafrika und Mexiko mobilisieren wir ebenso internationale Kunden für die FIBO in Köln“, sagt Hans-Joachim Erbel, CEO des Veranstalters Reed Exhibitions Deutschland, zum Abschluss der FIBO, deren letzter Tag – der 7. April – bezeichnenderweise Weltgesundheitstag war. „Gleichzeitig“, betont Hans-Joachim Erbel, „stimmen die Rahmenbedingungen: Das Investitionsklima ist gut, die Marktentwicklung weiterhin dynamisch, die Bereitschaft, Geld für die eigene Gesundheit und Fitness auszugeben, nimmt zu.“

CEOs aus aller Welt

Köln als „Davos“ der Fitnessbranche – eine Einschätzung, die Spitzenvertreter der Branche teilen. Sie reisen traditionell einen Tag vor dem FIBO-Start an und treffen sich zum European Health & Fitness Forum (EHFF), das sich in seiner sechsten Auflage endgültig zum Top-Event der Branche entwickelt hat. Das Executive Event, veranstaltet vom europäischen Verband EuropeActive, war mit 500 Teilnehmern ausverkauft. Zu Gast waren die CEOs aller weltmarktführenden Hersteller von Trainingsgeräten und international agierende Clubbetreiber.

Branchenumsatz von 27,2 Milliarden Euro

Die Tagungsteilnehmer blicken zuversichtlich in die Zukunft, auch wenn sie den Preisdruck, dem die Studiobetreiber ausgesetzt sind, vielfach kritisch sehen. Doch die Gesamtsituation am Markt entwickelt sich weiterhin positiv. Mit einem Branchenumsatz von 27,2 Mrd. Euro hat sich Europa inzwischen vor den USA zum größten Fitnessmarkt der Welt entwickelt. 62,2 Millionen Europäer sind Mitglied in einem Fitnessstudio; das sind 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. So das Ergebnis des von EuropeActive und Deloitte erstellten „European Health & Fitness Market Report 2019“, der im Rahmen des EHFF zum Start der FIBO vorgestellt wird.

Deutschland größter europäischer Markt

Offenbar wurden auf der FIBO zwischen den Veranstaltern, dem Arbeitgeberverband und der DHfPG auch strategische und branchenpolitische Weichen für die Zukunft gestellt. „Auch in Deutschland ist die Zahl der Studiomitglieder erneut gestiegen. Insgesamt 11,09 Millionen Menschen (Vorjahr: 10,61 Mio.) haben einen Mitgliedsausweis für eines der 9.343 Fitnessstudios. Damit ist fast jeder siebte Bürger Studiomitglied. So die Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft 2019, die vom DSSV erhoben werden und ab 2020 unter Schirmherrschaft der FIBO präsentiert werden.“


Club des Jahres

Auszeichnung für „Top Sports“ in Reutlingen

Auch in diesem Jahr verlieh body LIFE auf der FIBO die Auszeichnung zum body LIFE Club des Jahres. Nominiert waren alle zwölf Studios, die 2018 zum Club des Monats gekürt worden waren. Die Betreiber des „Top Sports“ in Reutlingen holten sich den Titel.

Großer Jubel brach aus, als Max Barth, Geschäftsführer bodyLIFE Medien, und Max Fischer, stellvertretender Chefredakteur body LIFE, das „Top Sports“ in Reutlingen als Club des Jahres 2018 präsentierten. Die Studioinhaber Sebastian Stub und Sebastian Sauter freuten sich sehr, als sie die begehrte Urkunde auf dem Catwalk entgegennahmen. Sebastian Stub zeigte sich begeistert: „Wir sind sehr überrascht und superglücklich. Das zeigt, dass, wenn man nachhaltige und anständige Arbeit am Markt macht, man Erfolg haben kann!“.Das „Top Sports“ überzeugte die Jury durch das durchdachte Konzept und den besonderen Charme, den das Studio versprüht. Der Club befindet sich auf drei Etagen im Loftstil mit Galerie. Das Motto „Mehr Training – mehr Atmosphäre“ wird somit optimal widergespiegelt.

Die Inhaber legen auch auf die Mitarbeiter großen Wert, denn sie wissen, dass der Erfolg des Clubs auf das Team zurückzuführen ist. Sebastian Stub: „Schon bei der Eröffnung des Studios haben wir beschlossen, dass wir, wenn wir die Mitgliedermarke von 3.000 geknackt haben, die Mitarbeiter nach Mallorca einladen.“ Die Begründung der Jury lautete: „Das ‚Top Sports‘ zeichnet sich besonders durch sein nachhaltiges Betreuungskonzept und das moderne, hochwertige Ambiente aus. Gratulation zum body LIFE Club des Jahres 2018!“

Die weiteren Platzierungen

Der zweite Platz ging an den „FITPARK“ in Bad Oeynhausen, bei dem das Thema „Nachhaltigkeit“ eine große Rolle spielt. Dies spiegelt sich im Design wider: So findet man auf der Trainingsfläche Baumstämme und Bildmotive von Wäldern und Parks an den Wänden. Außerdem ist die Trainingsfläche in verschiedene Parks eingeteilt.
Den dritten Platz sicherte sich das „effectiv Trainingscenter“ in Ensch. Betreiber Marc Wolff machte sich bereits mit 22 Jahren selbstständig. Das Studio ist auf zwei Etagen konzipiert: Im Untergeschoss findet gesundheitsorientiertes Training statt, im Stockwerk darüber ist ein Fitnessund Lifestylebereich. Der Mut, mit 22 Jahren solch ein Studio aufzubauen, begeisterte die Jury und wurde mit dem 3. Platz belohnt.
Unterstützt wurde die Verleihung des Clubs des Jahres von der IFAA, Puma und Sport Job. body LIFE bedankt sich recht herzlich bei den Sponsoren.

Dr. Miriam Sonnet

DIE NOMINIERTEN

  • Top Sports, Reutlingen (1/2018)
  • effectiv Trainingscenter, Ensch (2/2018)
  • VITA NOVA, Seligenstadt (3/2018)
  • Clays Sports Club, Berlin (4/2018)
  • ROBINSON WELLFit, Bonn (5/2018)
  • MediFit, Rüsselsheim (6/2018)
  • fazz medical fitness, Singen (7/2018)
  • Ruben K Fitnessclub, Pforzheim (8/2018)
  • FITPARK, Bad Oeynhausen (9/2018)
  • Sporttherapeutisches Trainingszentrum, Rheinstetten (10/2018)
  • SPORTSAAL, Berlin (11/2018)
  • Workout Fitness & Gesundheitspark, Bühl (12/2018)

Foto: FIBO – Reed Exhibitions Deutschland GmbH

 

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